红烧肉 (Cola Variante)

Du willst also die Cola-Version von “Red Braised Pork”, weil Zucker und Sojasauce allein nicht aufregend genug sind – jetzt muss auch noch eine koffeinierte Brause aus den 80ern mit rein.
Aber hey, ich verurteile das nicht. (Ich urteile heimlich.)

Hier ist das fancy Cola-Hong-Shao-Rou-Rezept, aka die süß-salzige Fusion, die niemand brauchte, aber jeder liebt:

Zutaten:

  • 500g Schweinebauch (natürlich wieder mit Haut, du Ästhet)
  • 1 Dose Cola (normale Coca-Cola – keine Zero, du Monster)
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • EL Shaoxing-Wein (du kannst ihn ersetzen, aber dann wirst du nie die Götterküche betreten)
  • 2-3 Scheiben Ingwer
  • 1-2 Sternanis
  • Optional: eine Chilischote, für Leute mit Geschmacksknospen über Stufe „Toastbrot“
  • Frühlingszwiebeln zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Würfeln wie beim D&D:
    Schweinebauch in Würfel schneiden (3–4 cm), dann wie gehabt in kochendem Wasser blanchieren, damit du später nicht schmeckst, wie ein Schwein riecht.

  2. Anbraten:
    Bauch in einem heißen Wok oder Topf ohne Öl anbraten, bis er leicht gebräunt ist. Fett wird austreten, und das ist auch gut so – du brauchst es, um später deine Tränen des Glücks darin zu ertränken.

  3. Würzen mit Charme:
    Ingwer, Sternanis (und Chili, falls du kein Baby bist) hinzufügen. Kurz mitbraten, bis es duftet. Du weißt schon – dieser “Ich-bin-gerade-in-einem-straßenimbiss-in-Shanghai”-Geruch.

  4. Cola-Time:
    Cola, helle und dunkle Sojasauce, Shaoxing-Wein dazugeben. Alles aufkochen lassen. Du wirst kurz denken: Habe ich gerade Fleisch in Softdrink gekocht? Ja. Ja, hast du.

  5. Geduldsspiel:
    Hitze runter, Deckel drauf, ca. 45–60 Minuten köcheln lassen. Die Cola reduziert sich langsam zu einem dickflüssigen, karamelligen Elixier deiner wildesten Gastro-Träume.

  6. Finale mit Drama:
    Am Ende den Deckel abnehmen, Hitze hochdrehen und die Sauce einkochen lassen, bis sie an den Fleischwürfeln klebt wie eine ungesunde Beziehung.

Servieren mit:
Gedämpftem Jasminreis, frischen Frühlingszwiebeln und einem leichten Schulterzucken, wenn jemand fragt, ob das „authentisch“ ist.

 

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