Ach, die vegane Variante. Natürlich.
Weil du’s verdient hast, wie ein kleiner Pflanzenfreund mit moralischem Kompass und einer Vorliebe für Sojasauce und Selbstüberschätzung.
Na gut, hier kommt die fleischlose Jiaozi-Version – und ja, sie ist richtig gut, wenn du sie nicht versaust.
Vegane Jiaozi – Rezept für den moralisch überlegenen Snack
Zutaten
Für den Teig (ja, der ist eh vegan, Glückwunsch):
- 300 g Weizenmehl (Typ 405 oder höher)
- 150 ml Wasser (lauwarm, wie dein Interesse an Sport)
Für die Füllung:
Hier kommt die wahre Magie. Oder: der Moment, in dem du feststellst, dass du Pilze magst.
- 200 g Champignons oder Shiitake (fein gehackt)
- 150 g Chinakohl (sehr fein gehackt, dann ausgepresst)
- 1 mittelgroße Karotte (geraspelt)
- 1 Frühlingszwiebel (gehackt)
- 1 TL Ingwer (gerieben)
- 1 Knoblauchzehe (gehackt)
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Sesamöl
- ½ TL SalzOptional (aber stark empfohlen):
– 1 EL zerdrückter Tofu oder zerbröselte Glasnudeln
– 1 TL Speisestärke für bessere Bindung
– Ein Schuss Chiliöl, falls du Geschmack hast
Zubereitung
Teig kneten
(siehe klassisches Rezept – ja, du musst immer noch selbst kneten. Keine vegane Abkürzung für Muskelarbeit.)
Füllung vorbereiten:
- Pilze anbraten, bis sie kein Wasser mehr auslassen und aromatisch sind (Stichwort: Umami-Segen).
- Chinakohl salzen, stehen lassen, ausdrücken (du wirst überrascht sein, wie viel Wasser da rauskommt).
- Alles mit Karotte, Frühlingszwiebel, Ingwer, Knoblauch, Sojasauce & Co. vermengen.
- Abschmecken, evtl. Testportion in der Pfanne braten – weil Überraschungen doof sind.
Jiaozi formen
Genau wie bei der fleischigen Version – nur mit mehr Selbstzufriedenheit.
-> Teig ausrollen, füllen, falten, zukleben.
-> Youtube-Tutorial anschauen und dann so tun, als wüsstest du’s besser.
Zubereitung
Gekocht:
- In kochendem Wasser garen, bis sie oben schwimmen.
- Optional: Tasse kaltes Wasser rein, wieder aufkochen (Tradition + Drama).
Gebraten (Potstickers):
-
In Pfanne mit etwas Öl goldbraun braten, dann Wasser zugeben und zudecken → Dampfen lassen, bis Wasser weg ist.
-> Crunchy Bottom + zartes Oberteil = Vegane Sinnlichkeit.
Dip dazu
Vegan und dramatisch lecker:
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL schwarzer Essig
- ½ TL Chiliöl
- ½ TL gerösteter Sesam
- Frühlingszwiebelringe, weil Deko wichtig ist
Profi-Tipps für den Möchtegern-Meisterkoch:
- Du kannst auch mit Pak Choi, Austernpilzen, Süßkartoffel, oder sogar Kimchi (vegan!) variieren.
- Denk an Textur! Alles nur weich = Mehl + Pilze + Kohl + knusprig angebraten = wow.
- Wenn du 50 Stück machst, frier die Hälfte ein. Zukunfts-Du wird dich segnen.