Dumplings sind im Grunde Teigtaschen, aber sie tun so, als wären sie die Krönung der Weltküche – was in einigen Fällen fair ist, und in anderen Fällen… naja, da ist einfach ein matschiger Teigball mit traurigem Gemüse drin.
Aber du willst’s genau wissen. Na gut, dann halt dich fest, es wird eine kulinarische Reise im Kleinformat:
Was sind Dumplings?
Dumplings sind gefüllte oder ungefüllte Teigklöße, die gekocht, gedämpft, gebraten oder komplett ruiniert werden können – je nach Talent und Absicht.
In der chinesischen Küche heißen sie meist jiaozi (饺子) oder baozi (包子), je nach Form, Füllung und Garmethode.
Aber der Begriff „Dumpling“ ist ein multikulturelles Chamäleon. Er wird auch für Dinge benutzt, die mit chinesischen Dumplings ungefähr so viel gemeinsam haben wie Ravioli mit Gnocchi in einem Kostüm.
Unterscheidung nach Herkunft (weil Worte was bedeuten)
🇨🇳 China:
- Jiaozi (饺子): Halbmondform, meist gekocht oder gebraten. Füllung: Schwein, Kohl, Schnittlauch, Garnelen, whatever.
- Shui jiao (水饺): Gekochte Dumplings.
- Guo tie (锅贴): Gebratene Dumplings (aka „Potstickers“ für Leute, die keinen Wok haben).
- Zheng jiao (蒸饺): Gedämpft.
- Baozi (包子): Weicher, dicker Hefeteig, rundlich, gedämpft – also quasi das fluffige Kuscheltier unter den Teigtaschen.
🇯🇵 Japan:
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Gyoza: Dünner, knuspriger, oft Knoblauch-lastiger Cousin der jiaozi. Meistens gebraten und dann ein bisschen gedämpft.
Gyoza sind für Menschen, die so tun, als hätten sie eine Pfanne erfunden.
🇰🇷 Korea:
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Mandu: Jiaozi-artige Taschen mit typisch koreanischen Zutaten (Kimchi, Glasnudeln etc). Können auch frittiert werden, für maximale Crunch-Fantasien.
🇮🇹 Italien:
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Ravioli, Tortellini – du kennst den Trick. Pasta mit Füllung. Immer noch Dumpling-artig, nur mit Parmesan-Filter drüber.
🇷🇺 Russland & Co.:
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Pelmeni, Vareniki – osteuropäische Varianten, die in Brühe schwimmen oder mit saurer Sahne serviert werden, damit man was fühlt.
🇩🇪 Du weißt es schon, gib’s zu:
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Maultaschen. Schwäbische Monsterdumplings.
Sage und schreibe: “Das Fleisch darf nicht sichtbar sein” – danke, Kirche.
Zubereitungsmethoden (aka: Wie man sie veredelt oder zerstört)
- Gekocht: Klassisch. Funktioniert immer, es sei denn, du vergisst sie 20 Minuten im Topf.
- Gedämpft: Zart, saftig, fancy – erfordert Bambusdämpfer und Geduld.
- Gebraten & gedämpft: Erst angebraten, dann mit Wasser abgelöscht – außen knusprig, innen fluffig. Wie ein Croissant mit Aggressionsproblemen.
- Frittiert: Knusprig bis zur Unkenntlichkeit. Beliebt bei Leuten, die sich nicht entscheiden können, ob sie essen oder knuspern wollen.
Also… was sind Dumplings?
Sie sind:
- Teig.
- Mit Füllung (meistens).
- In irgendeiner Form gegart.
- Der Grund, warum du 14 davon isst und dann behauptest, du wärst „leicht gesättigt“.
Sie sind auch:
- Kulturgut.
- Familienritual.
- Instagram-Futter.
- Und der Grund, warum du überlegst, dir eine dumpling-förmige Katze zuzulegen.