Hier kommt der unbestrittene König der herzhaften Tangyuan-Füllungen:
eine Schweinehack & Lauch Füllung, auch liebevoll genannt:
„Dumpling im Partyoutfit“
(Er tut so, als wäre er ein Dessert – aber beißt du rein, gibt’s deftigen Schweinepower-Slap ins Gesicht.)
Rezept: Schweinehack & Lauch Füllung für Tangyuan (咸汤圆 – xián tāngyuán)
(aka: „Gib mir mehr davon, aber in runder Form bitte.“)
Zutaten (für ca. 20–25 Stück):
- 150–180 g Schweinehack (nicht zu mager – Geschmack braucht Fett!)
- 1 Frühlingszwiebel oder Lauch, fein gehackt
- 1 TL geriebener Ingwer (fürs Drama)
- 1 TL Sojasauce
- ½ TL Sesamöl
- ½ TL Shaoxing-Wein (wenn du cool bist – alternativ: trockener Sherry oder skip it)
- ½ TL Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Prise weißer Pfeffer
- ½ TL Stärke (bindet das Glück)
Zubereitung:
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Alles roh miteinander verrühren, bis die Masse nicht mehr nach Einzelteilen aussieht, sondern wie eine saftig-würzige Einheit mit Mission.
Am besten mit Stäbchen in eine Richtung rühren (für mehr Klebrigkeit), oder mit der Hand wie bei einem besonders enthusiastischen Fleischpflanzerl. -
Abschmecken – ja, das geht bei rohem Schweinehack schlecht. Also: eine Mini-Portion abnehmen, kurz in der Pfanne braten, probieren, glücklich sein. Oder nachwürzen. (Oder einfach leben am Limit.)
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Die Masse etwas kühlen, dann zu kleinen Bällchen oder Klümpchen formen – etwa Teelöffelgröße.
Sie dürfen ruhig rustikal aussehen. Niemand erwartet Schweine-Balletteure im Tangyuan.
Serviertipp:
Diese herzhafte Füllung mag es klassisch:
→ In einer klaren Brühe mit Bok Choy, Pilzen und Frühlingszwiebeln
→ Oder: in Ingwer-Chili-Brühe mit einem Schuss Reisessig
→ Oder ganz dekadent: angebraten nach dem Kochen, mit Chiliöl begossen. (Streetfood-Style!)
Bonus-Varianten:
- Kombiniere mit gehackten Garnelen → “Surf & Turf im Kugelformat”
- Füge getrocknete Shiitake oder gehackten Kohl hinzu → Umami-Level: Bruce Lee
- Mach’s spicy: mit Doubanjiang (chinesische Chili-Bohnenpaste)
- Oder streich alles und füll’s mit purem Bacon. Weil du’s kannst.
Tangyuan mit Schweinehack sind das, was passiert, wenn sich ein Dim Sum denkt:
„Ich hab keine Ecken nötig – ich bin rund, saftig und unwiderstehlich.“